Gesundheit – Nahrungsergänzung für Alltag und Training
In dieser Kategorie bündeln wir alles, was nicht direkt Leistung bringt, sondern die Basis dafür legt: Vitamine, Mineralstoffe, Omega-3-Fettsäuren, Kollagen, Pflanzenextrakte und Produkte für Verdauung und Schlaf. Das Sortiment richtet sich an Trainierende, die ihre Grundversorgung im Blick behalten wollen, aber auch an alle, die einfach ein bestimmtes Vitamin oder einen Mineralstoff gezielt ergänzen möchten. Bei EP Nutrition findest du dafür Originalware von ESN, GN Laboratories, Gods Rage, Big Zone, BioTech USA, Olimp und More Nutrition. Bestellungen, die werktags bis 15 Uhr eingehen, verschicken wir noch am selben Tag; ab 50 € ist der Versand innerhalb Deutschlands kostenlos.
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Gesundheit – Nahrungsergänzung für Alltag und Training
Welche Unterkategorien gibt es?
- Vitamine & Mineralstoffe – Einzelpräparate und Komplexe. Beliebt sind Vitamin D3 + K2 (Vitamin D trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Erhaltung normaler Knochen bei), Vitamin C, B-Vitamine, Magnesium, Zink und Multivitamine.
- Omega-3 – Fischöl-Kapseln mit EPA und DHA, die bei 250 mg pro Tag zu einer normalen Herzfunktion beitragen. Im Sortiment zum Beispiel das GN Triglyceride Omega 3 oder das Olimp Gold Omega 3.
- Gelenknährstoffe und Kollagen – Kollagenpeptide als Pulver wie GN Peptan Collagen oder ESN Collagen Peptides sowie Kombinationen mit MSM, Glucosamin und Cissus.
- Adaptogene und Ashwagandha – Pflanzenextrakte wie Ashwagandha Shoden oder Rhodiola Rosea, die wir ohne Wirkversprechen führen, weil pflanzliche Health Claims in der EU noch nicht bewertet sind.
- Immunsystem und Antioxidantien – Vitamin C, Zink und Selen tragen zu einem normalen Immunsystem bzw. zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei; dazu kommen Extrakte wie Curcumin oder Schwarzkümmelöl.
- Enzyme & Vitalstoffe, Schlaf & Entspannung, Greens – Verdauungsenzyme, Probiotika, Q10, Schlaf-Komplexe und Grünpulver wie Big Zone Vitafuse.
Worauf beim Kauf achten?
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung, und mehr ist nicht automatisch besser. Vergleiche die Menge pro Tagesportion mit dem Referenzwert (NRV in Prozent auf dem Etikett) und mit den Höchstmengen, die das BfR für Nahrungsergänzungsmittel vorschlägt – etwa 20 µg Vitamin D, 250 mg Magnesium oder 25 µg Vitamin K2 pro Tag. Achte außerdem auf die Verbindung (Magnesiumcitrat oder -bisglycinat, Zinkbisglycinat, Vitamin K2 als MK-7 all-trans), auf Zusatzstoffe und darauf, ob das Produkt zu deiner Ernährungsweise passt (vegan, ohne Gelatine, laktosefrei). Wer mehrere Präparate kombiniert, sollte die Mengen addieren, damit sich Vitamine und Mineralstoffe nicht ungewollt verdoppeln.
Einnahme / Anwendung
Halte dich an die Verzehrempfehlung des jeweiligen Herstellers. Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) und Omega-3 nimmst du am besten zu einer Mahlzeit mit etwas Fett ein, wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe sind unkompliziert und lassen sich über den Tag verteilen. Magnesium verträgt sich besser, wenn du die Tagesmenge auf zwei Portionen aufteilst. Wer Medikamente nimmt – insbesondere Gerinnungshemmer bei Vitamin K2 – oder schwanger ist bzw. stillt, spricht die Einnahme vorher mit Arzt oder Ärztin ab.
Passt gut dazu
Wer gezielt trainiert, findet die Leistungsprodukte unter Sportnahrung und Proteine. Hintergrundwissen zu den wichtigsten Nährstoffen liefern unsere Ratgeber, etwa der Vitamin-D3-K2-Ratgeber und der Omega-3-Ratgeber. Alle Themen auf einen Blick gibt es in der Ratgeber-Übersicht.
Häufige Fragen zu Gesundheits-Supplements
Brauche ich als Sportler überhaupt Nahrungsergänzung?
Nicht zwingend. Die DGE und die Verbraucherzentrale betonen, dass eine abwechslungsreiche Ernährung den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen bei gesunden Menschen in der Regel deckt – auch bei regelmäßigem Training, weil Aktive mehr essen und damit automatisch mehr Mikronährstoffe aufnehmen. Ein Supplement ersetzt keine Mahlzeit und gleicht keine einseitige Ernährung aus.
Sinnvoll kann eine Ergänzung in konkreten Situationen sein: bei nachgewiesenem Mangel im Blutbild, bei Vitamin D in den Wintermonaten, weil die Haut dann kaum eigenes bildet, bei veganer Ernährung für Vitamin B12, bei sehr hohem Schweißverlust für Magnesium und Elektrolyte oder wenn Fisch selten auf dem Teller landet, für Omega-3. Lass im Zweifel einmal jährlich die relevanten Werte beim Arzt prüfen und ergänze gezielt statt pauschal. Einen Überblick über die Basics bietet die Kategorie Vitamine & Mineralstoffe.
Welche Produkte sind ein sinnvoller Einstieg?
Die meisten Trainierenden starten mit drei Dingen: Vitamin D3 (meist kombiniert mit K2) für die Wintermonate, Magnesium bei viel Schweißverlust und Omega-3, wenn selten fetter Fisch gegessen wird. Vitamin D trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Erhaltung normaler Knochen bei, Magnesium zur Verringerung von Müdigkeit, und EPA/DHA tragen ab 250 mg täglich zu einer normalen Herzfunktion bei – alles zugelassene Aussagen.
Ein moderat dosiertes Multivitamin ist die einfachere Alternative, wenn du nicht mehrere Dosen kombinieren willst; es deckt die Basis ab, ohne einzelne Stoffe hoch zu dosieren. Pflanzenextrakte, Kollagen oder Probiotika sind dagegen Ergänzungen für spezielle Ziele und gehören nicht zum Einstieg. Fang mit ein bis zwei Produkten an und erweitere erst nach einigen Wochen. Die passenden Kategorien sind Vitamin D3 + K2, Magnesium und Omega-3.
Kann man Vitamine und Mineralstoffe überdosieren?
Ja. Besonders kritisch sind fettlösliche Vitamine wie A, D und E, die der Körper im Fettgewebe und in der Leber speichert, sowie Mineralstoffe wie Zink, Selen und Eisen. Das BfR hat 2024 Höchstmengen für Nahrungsergänzungsmittel vorgeschlagen, zum Beispiel 20 µg Vitamin D, 250 mg Magnesium, 6,5 mg Zink, 40 µg Selen, 250 mg Vitamin C und 25 µg Vitamin B12 pro Tagesdosis. Viele Produkte liegen darüber – ein Grund, nicht mehrere Präparate mit demselben Stoff zu kombinieren.
Typische Folgen: bei Magnesium ab etwa 300 mg auf einmal weicher Stuhl, bei Zink langfristig Kupfermangel, bei Vitamin D in sehr hohen Dosen erhöhte Calciumwerte. Vitamin B6 hat die EFSA 2023 auf 12 mg pro Tag begrenzt. Addiere deshalb die Mengen aller Produkte und halte dich an die Tagesdosis auf der Packung.
Sind Pflanzenextrakte wie Ashwagandha unbedenklich?
Nicht pauschal. Pflanzenextrakte sind in der EU rechtlich Lebensmittel, durchlaufen aber kein Zulassungsverfahren wie Arzneimittel, und ihre gesundheitsbezogenen Aussagen sind seit Jahren nicht bewertet – deshalb beschreiben wir sie neutral und ohne Wirkversprechen. Für Ashwagandha hat das BfR 2024 ausdrücklich gewarnt: Kinder, Schwangere, Stillende und Menschen mit Lebererkrankungen sollten die Präparate nicht einnehmen, weil Fallberichte über Leberschäden und Hinweise auf Wechselwirkungen mit Medikamenten vorliegen.
Ähnliche Vorsicht gilt für Berberin, Curcumin in hohen Dosen oder Grüntee-Extrakte. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte Pflanzenextrakte vorher ärztlich abklären, bei einem neuen Produkt mit der kleinsten Portion starten und es bei Beschwerden absetzen. Eine Dauereinnahme über Monate ist für die meisten Extrakte nicht untersucht; Pausen sind sinnvoll. Was zu den einzelnen Pflanzen bekannt ist, liest du im Ashwagandha-Ratgeber und im Kurkuma-Curcumin-Ratgeber.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Einnahme?
Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) und Omega-3-Kapseln nimmst du zu einer Mahlzeit, die etwas Fett enthält, weil sie sonst schlechter aufgenommen werden. Wasserlösliche Vitamine wie C und die B-Gruppe sind unkompliziert; B-Vitamine passen wegen ihres Beitrags zum normalen Energiestoffwechsel eher morgens. Magnesium nehmen viele abends oder auf zwei Portionen verteilt, Zink zu einer Mahlzeit, weil es auf nüchternen Magen Übelkeit auslösen kann.
Zeitlich trennen solltest du hoch dosiertes Zink und Eisen bzw. Calcium und Magnesium, weil sie sich bei der Aufnahme behindern. Wichtiger als die exakte Uhrzeit ist aber die Regelmäßigkeit – ein fester Platz neben der Kaffeemaschine oder eine Pillenbox hilft mehr als jeder Timing-Trick. Praktisches Zubehör dafür findest du unter Zubehör, Hintergründe zur Einnahme im Magnesium-Ratgeber.
Sind die Produkte Originalware?
Ja, ausschließlich. EP Nutrition bezieht alle Produkte direkt von den Markenherstellern oder deren offiziellen Distributoren – ESN, GN Laboratories, Gods Rage, Big Zone, BioTech USA, Olimp und More Nutrition. Du bekommst dieselbe Ware wie im Shop des Herstellers, mit deutschem Etikett, vollständiger Zutaten- und Nährwertkennzeichnung und regulärem Mindesthaltbarkeitsdatum. Graumarkt-Importe, umetikettierte Ware oder Restposten mit kurzer Haltbarkeit führen wir nicht.
Das ist bei Nahrungsergänzungsmitteln relevanter als bei vielen anderen Produkten, weil Fälschungen und Produkte aus Drittländern mit abweichender Rezeptur oder nicht zugelassenen Zutaten auf Marktplätzen immer wieder auftauchen. Als Händler aus Zerbst/Anhalt unterliegen wir der deutschen Lebensmittelüberwachung. Bestellungen bis 15 Uhr werktags gehen noch am selben Tag raus. Händler, Studios und Vereine finden unsere Großhandelskonditionen auf der Reseller-Seite.
Welche Nährstoffe sind bei veganer Ernährung wichtig?
An erster Stelle Vitamin B12, weil es praktisch nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt; die DGE empfiehlt Veganern eine dauerhafte Supplementierung. Vitamin B12 trägt zur Verringerung von Müdigkeit und zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Dazu kommen Vitamin D im Winter, Jod (sonst über Fisch und Milch), Omega-3 in Form von EPA und DHA aus Algenöl statt Fischöl, Eisen, Zink und Calcium, deren pflanzliche Quellen schlechter verwertbar sind.
Auch Kreatin ist für Veganer interessant, weil es fast nur in Fleisch und Fisch vorkommt: Bei 3 g täglich erhöht Kreatin die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining. Protein ist bei guter Planung kein Problem, Mischungen aus Erbse, Reis und Hanf liefern alle essentiellen Aminosäuren. Achte bei Kapseln auf pflanzliche Hüllen (HPMC statt Gelatine). Hintergründe liefern der Vitamin-B12-Ratgeber und der Ratgeber zu veganem Protein.
Was bringt Kollagen für Gelenke und Haut?
Kollagen ist das häufigste Protein im Körper und Hauptbestandteil von Haut, Sehnen, Bändern und Knorpel. Als Supplement werden meist Kollagenpeptide – enzymatisch gespaltenes Kollagen aus Rind, Schwein oder Fisch – als geschmacksneutrales Pulver angeboten, oft in Portionen von 10 g. Einen zugelassenen Health Claim speziell für Kollagen gibt es nicht; es gilt nur der allgemeine Protein-Claim zum Erhalt von Muskelmasse und normaler Knochen.
Zugelassen ist dagegen die Aussage, dass Vitamin C zu einer normalen Kollagenbildung für die normale Funktion von Haut, Knorpel und Knochen beiträgt – deshalb kombinieren viele Produkte beides. Für Gelenke werden Kollagenpeptide häufig mit MSM, Glucosamin oder Hyaluronsäure kombiniert; auch hierfür sind keine Claims zugelassen, und Studien sind klein. Was Peptan und andere Markenrohstoffe unterscheidet, erklärt der Peptan-Kollagen-Ratgeber; alle Produkte findest du unter Kollagen.