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Creapure kaufen – Kreatin-Monohydrat aus deutscher Produktion
Creapure® ist kein eigener Kreatin-Typ, sondern eine Marke: Kreatin-Monohydrat, hergestellt von AlzChem in Trostberg (Bayern) nach einem patentierten Verfahren und mit einer Reinheit von über 99,9 %. Der Unterschied zu anderem Monohydrat liegt nicht in der Wirkung, sondern in Herkunft, Kontrolle und dem geringen Anteil an Nebenprodukten der Synthese wie Dicyandiamid oder Kreatinin. Der zugelassene Claim ist derselbe wie für jedes Monohydrat: Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung, bei einer täglichen Aufnahme von 3 g. Bei EP Nutrition findest du Creapure-Produkte von ESN, GN Laboratories und Gods Rage als Pulver, Sticks und Kapseln – ausschließlich Originalware, bei Bestellung werktags bis 15 Uhr noch am selben Tag verschickt.
Welche Varianten gibt es?
- Reines Pulver – geschmacksneutral, frei dosierbar, die günstigste Form pro Portion: ESN Ultrapure Kreatin Pulver, GN Pure Creatine Creapure 500 g und Gods Rage Odin Strength Creapure 500 g.
- Portionssticks – vordosierte Einzelportionen für unterwegs oder die Sporttasche: ESN Ultrapure Kreatin Sticks.
- Mikronisiertes Pulver – Creapure wird fein vermahlen angeboten, löst sich dadurch besser und setzt sich weniger ab; der Wirkstoff ist identisch.
- Aromatisierte Varianten – manche Hersteller bieten Creapure mit Geschmack an; prüfe hier den tatsächlichen Kreatingehalt pro Portion.
Worauf beim Kauf achten?
Das Creapure-Logo auf der Verpackung ist das Erkennungsmerkmal; nur lizenzierte Hersteller dürfen es verwenden. Vergleiche den Preis pro 3-g-Portion: Eine 500-g-Dose reicht bei 3 g täglich für rund 166 Tage, Sticks sind praktischer, aber pro Gramm teurer. Creapure ist nach dem Kölner-Liste-Standard auf Dopingsubstanzen geprüft und für Leistungssportler deshalb eine naheliegende Wahl. Gegenüber günstigerem Monohydrat zahlst du einen Aufpreis für dokumentierte Reinheit und deutsche Herstellung – wirksamer ist es nicht. Wer empfindlich auf Kreatin reagiert, berichtet mit reinem Monohydrat oft von besserer Verträglichkeit als mit Mischprodukten.
Einnahme / Anwendung
3 g täglich, dauerhaft, auch an trainingsfreien Tagen – das ist die Menge, auf die sich der zugelassene Claim bezieht. Eine Ladephase ist nicht nötig; nach drei bis vier Wochen sind die Muskelspeicher auch mit 3 g gefüllt. Der Zeitpunkt ist zweitrangig; die meisten rühren Kreatin in den Post-Workout-Shake oder nehmen es zu einer Mahlzeit. Löse das Pulver frisch in Wasser oder Saft auf und trinke über den Tag ausreichend. Menschen mit Nierenerkrankungen sollten die Einnahme vorher ärztlich abklären. Beachte die Verzehrempfehlung des Herstellers.
Passt gut dazu
Alle Kreatinformen findest du unter Kreatin, günstigere Alternativen unter Creatin Monohydrat. Da Kreatin meist mit dem Shake genommen wird, passt Whey Protein dazu. Dosierung, Studienlage und Mythen erklärt der Kreatin-Ratgeber.
Häufige Fragen zu Creapure
Ist Creapure besser als normales Kreatin?
Wirksamer ist es nicht: Creapure ist chemisch dasselbe Kreatin-Monohydrat wie jedes andere, und der zugelassene Claim gilt für beide gleichermaßen. Der Unterschied liegt in der Qualitätssicherung. AlzChem stellt den Rohstoff in einer eigenen Anlage in Trostberg her, prüft jede Charge auf Reinheit und hält die Grenzwerte für Nebenprodukte der Synthese – Dicyandiamid (DCD) und Dihydrotriazin (DHT) – laut Herstellerangabe deutlich unter den von der EFSA genannten Werten von 50 mg/kg bzw. 3 mg/kg.
Bei Monohydrat unbekannter Herkunft, oft aus China, fehlen solche Nachweise, und Stichproben haben in der Vergangenheit erhöhte Verunreinigungen gezeigt. Wer den Aufpreis zahlt, kauft also Herkunft, Dokumentation und Dopingkontrolle, nicht mehr Leistung. Wer das nicht braucht, findet günstigere Alternativen unter Creatin Monohydrat.
Wer stellt Creapure her?
Creapure® wird ausschließlich von der Alzchem Group AG im Chemiepark Trostberg in Oberbayern produziert – einem Unternehmen, das seit über 100 Jahren Stickstoffchemie betreibt und Kreatin seit Mitte der 1990er-Jahre herstellt. Das Verfahren geht von den Rohstoffen Sarkosin und Cyanamid aus, die AlzChem selbst produziert, sodass die gesamte Kette von der Vorstufe bis zum fertigen Pulver an einem Standort liegt.
AlzChem verkauft Creapure nicht direkt an Endkunden, sondern liefert den Rohstoff an Supplement-Marken wie ESN, GN Laboratories oder Gods Rage, die ihn abfüllen und das Creapure-Logo auf ihrer Verpackung führen dürfen. Über das Quality Seal mit sechsstelligem Code lässt sich laut Hersteller prüfen, ob ein Produkt zum Partnernetzwerk gehört. Fehlt das Logo, handelt es sich um anderes Monohydrat – auch wenn „made in Germany“ auf der Dose steht.
Wie viel Creapure pro Tag?
3 g täglich – das ist exakt die Menge, auf die sich der zugelassene Claim zur körperlichen Leistung bei Schnellkrafttraining bezieht. Diese Menge nimmst du jeden Tag, auch an trainingsfreien Tagen, weil es um die Sättigung der Kreatinspeicher in der Muskulatur geht, nicht um einen akuten Effekt vor dem Training. Ein gestrichener Teelöffel entspricht etwa 3 g.
Höhere Mengen von 5 g, wie sie in älteren Empfehlungen oder bei sehr schweren Athleten genannt werden, sind möglich, aber für die meisten nicht nötig – überschüssiges Kreatin wird als Kreatinin über die Nieren ausgeschieden. Weniger als 3 g erreicht die Claim-Menge nicht. Details zur Dosierung bei unterschiedlichem Körpergewicht stehen im Kreatin-Ratgeber.
Brauche ich eine Ladephase?
Nein. Die klassische Ladephase – fünf bis sieben Tage lang 20 g, verteilt auf vier Portionen – stammt aus frühen Studien und füllt die Speicher schneller, nämlich in etwa einer Woche. Mit 3 bis 5 g täglich erreichst du dasselbe Niveau nach rund drei bis vier Wochen. Das Endergebnis ist identisch.
Gegen die Ladephase sprechen die Nebenwirkungen hoher Einzeldosen: Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen und ein spürbar schnellerer Gewichtsanstieg durch Wassereinlagerung. Sinnvoll ist das Laden allenfalls, wenn ein Wettkampf in wenigen Tagen ansteht. Für alle anderen gilt: jeden Tag 3 g nehmen und Geduld haben. Wer Kreatin lieber in Kombination mit Beta-Alanin oder Elektrolyten nimmt, findet solche Produkte unter Creatin-Komplex.
Ist Creapure vegan?
Ja. Creapure wird vollständig synthetisch aus Sarkosin und Cyanamid hergestellt, ohne tierische Rohstoffe oder Hilfsstoffe. Es ist außerdem frei von Gluten, Laktose und Soja – ein reines Pulver, das nur aus Kreatin-Monohydrat besteht. Das ist für Veganer und Vegetarier besonders relevant, weil Kreatin in der Nahrung fast ausschließlich in Fleisch und Fisch vorkommt: Rund 1 kg rohes Rindfleisch enthält etwa 4 bis 5 g Kreatin, pflanzliche Lebensmittel praktisch keins.
Wer sich pflanzlich ernährt, hat deshalb in der Regel niedrigere Kreatinspeicher in der Muskulatur und reagiert auf die Supplementierung oft deutlicher als Fleischesser. Bei Kapseln entscheidet die Hülle: Gelatine ist tierisch, HPMC-Kapseln sind pflanzlich – das steht auf der Packung. Bei Sticks und Pulver ist die Vegan-Frage unproblematisch. Weitere pflanzlich geeignete Basics findest du unter Veganes Protein.
Nimmt man von Kreatin zu?
Zu Beginn der Einnahme steigt das Körpergewicht bei den meisten um etwa ein bis zwei Kilo. Das ist Wasser, das zusammen mit dem Kreatin in die Muskelzellen eingelagert wird – kein Fett. Die Muskulatur wirkt dadurch voller, und die Waage zeigt mehr an, obwohl sich an der Körperzusammensetzung nichts verschlechtert hat. Bei der Ladephase passiert das innerhalb weniger Tage, bei 3 g täglich schleichend über einige Wochen.
Nach dem Absetzen bildet sich die Einlagerung innerhalb von vier bis sechs Wochen zurück, wenn die Speicher wieder auf das Ausgangsniveau sinken. Wer in einer Gewichtsklasse startet, plant das ein. Eine Einlagerung unter der Haut ist bei Kreatin-Monohydrat nicht belegt; das Wasser sitzt in der Zelle.
Ist Creapure für Leistungssportler geeignet?
Ja. Kreatin steht nicht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur und ist in allen Sportarten erlaubt. Das Risiko für Kaderathleten liegt in Verunreinigungen durch verbotene Substanzen aus Mehrzweck-Produktionsanlagen. Creapure wird laut Hersteller in einer Anlage produziert, in der ausschließlich Kreatin hergestellt wird, und ist nach dem Standard der Kölner Liste® geprüft – einer Initiative des Olympiastützpunkts Rheinland, die Nahrungsergänzungsmittel auf anabole Steroide und Stimulanzien testet.
Wichtig: Die Prüfung gilt für den Rohstoff. Ob das fertige Produkt einer Marke ebenfalls in der Kölner Liste geführt wird, prüfst du auf koelnerliste.com – dort stehen nur Endprodukte, die der jeweilige Hersteller testen ließ. Wer im Testpool ist, kauft am besten Produkte, die beides erfüllen. Das gilt genauso für Pre-Workout-Booster, die Kreatin enthalten.
Pulver, Sticks oder Kapseln – was ist am besten?
Inhaltlich gibt es keinen Unterschied, alle drei enthalten dasselbe Creapure. Pulver ist pro Portion am günstigsten und lässt sich frei dosieren; dafür brauchst du einen Messlöffel und ein Getränk, in dem du es auflöst. Sticks sind vordosiert, passen in jede Tasche und ersparen das Abwiegen – ideal für Reisen, das Büro oder alle, die Kreatin sonst vergessen. Pro Gramm kosten sie allerdings deutlich mehr.
Kapseln sind die bequemste Form, haben aber einen Haken: Eine Kapsel enthält meist nur 0,7 bis 1 g Kreatin, für 3 g schluckst du also drei bis vier Stück, und der Preis pro Portion ist am höchsten. Unsere Empfehlung: zuhause Pulver, unterwegs Sticks. Alle Darreichungsformen findest du in der Kategorie Kreatin.